Workshop „Natürlich Gemeinsam!“

(v.l.n.r.): Karoline Röker (Mitarbeiterin RUZ), Laura Wichmann, Uwe von Holten, Charlotte Rejnus (Projektteilnehmende), Elisa Wachsmuth (Mitarbeiterin Diakonie Himmelsthür), Claudia Kay-Rudhardt (Leitung RUZ), Helene Kornmüller (Ehrenamtliche Helferin, MischMit), Nadasha Maryan (Freiwilliges Ökoligisches Jahr im RUZ), Marion Ellerbrock (Projektteilnehmende), Ulrike Sander (Mitarbeitende RUZ), Alexandra Nickelt (Projektteilnehmerin).

SELBSTGEBAUTER OFEN

Bildungszentrum startet inklusives Umweltprojekt – Spannende „DIY“-Aktionen geplant

Gleich zu Anfang die Erläuterung zur Abkürzung „DIY“: Diese steht für „Do it Yourself“. Das wiederum ist Englisch und bedeutet übersetzt: „Mache es selber!“. Und genau darum geht es im Umweltbildungszentrum (RUZ) in Hollen bei Ganderkesee. Die Diakonie Himmelsthür startete dort in Kooperation mit der Wildeshauser Freiwilligenagentur MischMit ein einjähriges
Umwelt- und Inklusionsprojekt. Zur Vorbesprechung und zum Kennenlernen trafen sich die Projektteilnehmer: innen am 30. Januar, auf dem Gelände des Bildungszentrums. Kunden, Ehren- und Hauptamtliche wurden herzlich von den Mitarbeitenden des RUZ begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungrunde wurden die Projektthemen vorgestellt, bei denen es beispielsweise um Fragen zum richtigen Verhalten im Brandfall oder um die Errichtung einer Feuerstelle geht. Die Teilnehmenden zeigten sich vom Ablauf begeistert.

Auf den informativen theoretischen Input, folgte ein praktischer Teil:

Anhand eines Bauplans durfte die Gruppe eine Feuerstelle aus Klinkersteinen bauen. Anhand dieser Aufgabe zeigte sich mal wieder, dass gemeinsam etwas tolles erreicht werden kann. Alle konnten mithelfen und es entwickelte sich ein reger Austausch darüber, wie der Ofen am besten konstruiert und die Steine sinnvoll gestapelt werden können. Während der praktischen Umsetzung, fanden die Teilnehmenden ihre jeweiligen Rollen und arbeiteten engagiert zusammen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Selbstverständlich wurde gleich getestet, ob der „Draußen-Ofen“ auch funktioniert. Dafür wurde Brennholz in den Ofenschacht gelegt und entzündet. Das Feuer erwärmte nicht nur die Steine, sondern ebenso die um den Ofen stehenden Projektteilnehmer:innen. Ein Topf mit Maiskörnern wurde auf den mittlerweile heißen Ofen gestellt. Es dauerte nicht lange, bis sich die ersten Maiskörner laut ploppend, in lecker duftendes Popcorn verwandelten. Das Popcorn wurde gleich genüsslich verzehrt. Dazu gab es heißem Tee und anregende Gespräche, zum erfolgreichen Auftakt des Umwelt- und Inklusionsprojektes. Alle freuten sich bereits auf das nächste Treffen am 20. März, dann geht es um ein spannendes Projekt zum Thema gesunde Ernährung.